| Geschichte: |
Diese chinesischen Praktiken, als Entwicklung der inneren Kräfte,
dienen der Erhaltung von Gesundheit und Vitalität. Das Spiel
zwischen Yin und Yang mit dem Wechsel der Polaritäten inneren
Lebens, gehen zurück auf eine über 2500-jährige Tradition, wobei
man diese heilgymnastischen Übungen "Kung Fu" (Gong Fu)
nannte. Diese Formen gelten als Ursprung aller heute bekannten
Kampfkünste. Man unterscheidet die äußere oder harte Schule,
bekannt als Wu Shu oder Wing Tsun, sowie die innere oder weiche
Schule, das Tai Chi Chuan und Qui Gong. |
| Ziel: |
Tai Chi Chuan ist keine Weltanschauung und keine philosophische
Religion, sondern ein Weg (Tao oder Do) der Selbstfindung in einem
mechanisiertem Leben.
Es ist eine vorbeugende und therapeutische Körperarbeit, besonders
bei Schäden durch Bewegungsarmut, die heute zu den großen Zivilisationskrankheiten zählen. |
| Inhalt: |
Suchen des äußeren und Finden des inneren Gleichgewichtes ist einer
der Wege. Als Meditation in Bewegung und als Heilgymnastik mit
langer historischer Entwicklung unterscheiden sich diese Formen
erheblich von den uns bekannten Gymnastikformen. Zunächst als
nichtaggresive Selbstverteidigung ausgeführt enthalten die Übungen für
den Fortgeschrittenen, das "Tui-Shou" oder die "Push Hands" durchaus
Praktikables, wobei letzteres nicht im Vordergrund steht. |
| Training: |
Mittwoch 20.00 - 21.00 Uhr |
| Ort: |
Bühne der Wellandhalle Dewangen |
| Trainer: |
Ellen Starz (Übungsleiterin des WJV für die "weichen Künste")
Willi Kantlehner (Qui Gong) |