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Indiaca - ein sportliches Spiel

Aus zusammengebundenen Maisblättern fertigten die Churapa-Indianer in Bolivien ihre Ur-Federbälle. Die Brasilianer benutzten später mit Sägemehl gefüllte, birnenfömige Lederbeutel, in die sie Federn steckten. Bei einem Aufenthalt in Rio de Janeiro entdeckte 1936 der Sportlehrer Karlhans Krohn dieses Spielgerät der Indianer. Er entwickelte den Handfederball weiter und nannte ihn INDIACA.

Der handtellergroße, abgeflachte, ca. 25 cm hohe Spielball ist mit 4 Führungsfedern versehen. Diese bewirken, dass die Indiaca schlaggerecht mit gepolstertem Boden voran auf den Mitspieler zufliegt. Ähnlich wie beim Volleyball wird die Indiaca zugespielt, gestellt, geschmettert und geblockt, wobei sie nur mit einer Hand gespielt werden darf. Normalerweise spielt man über ein Netz, aber es macht auch Spass, sich die Indiaca einfach so im Kreis zuzuspielen. Die Spieltechnik ist leicht erlernbar, man erreicht schnell ein Erfolgserlebnis. Indiaca bringt viel Spass und ist nebenbei ein hervorragendes Körpertraining.

Eine allseitige Durcharbeitung der Muskulatur erfolgt durch Strecksprünge, Kniebeugen, Hechtsprünge, Starts und Wendungen und die Besonderheit, dass die Spieler herausgefordert werden, auch mit der "schwachen" Hand zu schlagen. Indiaca läßt sich vom zweckfreien, unbeschwerten Spiel bis zum spannenden Wettkampf steigern.

Es ist eine Sportart für Jung und Alt, die Spieler und Spielerinnen unserer Abteilung sind zwischen 35 und 55 Jahre alt und jeden Mittwoch mit viel Spaß bei der Sache.

Zeitungsartikel über Indiaca im FSV

 

 

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